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Das Wunder Muttermilch: lebendig, klug und einzigartig

  • Autorenbild: Jessica Stecklein
    Jessica Stecklein
  • 11. Juni 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Aug. 2025

Muttermilch ist ein echtes Wunderwerk der Natur. Keine andere Nahrung passt sich so individuell an die Bedürfnisse eines kleinen Babys an.

Wusstest du, dass Muttermilch sich ständig verändert – sogar während des Stillvorgangs?

Mutter stillt ihr Baby und hält dessen kleine Hand

Was Muttermilch so besonders macht:

  • Vorder- und Hintermilch: Erst dünn wie ein Durstlöscher, später mehr sättigender.

  • Anpassung an das Baby: Bei Fieber enthält die Milch mehr Abwehrstoffe – sie erkennt über den Speichel des Babys, was gebraucht wird und bildet binnen 24 Stunden die entsprechenden Abwehrstoffe.

  • Nährwerte: Enthält essentielle Fettsäuren, die die Gehirnentwicklung unterstützen.

  • Individuelle Zusammensetzung: Muttermilch ist ein Super-Food. Dank verschiedener Inhaltsstoffe, wie z. B. Humane Oligosaccharide (HMO), wird der Wachstum nützlicher Darmbakterien gefördert und Krankheitserreger verdrängt. Das Kolostrum ("goldene Milch") ist wie ein Immun-Shot, dass die Abwehrkräfte des Babys stärkt. Viele der bioaktiven Bestandteile fehlen oder sind nicht in vergleichbarem Maß in der künstlich hergestellten Babynahrung (siehe PDF).


Muttermilch ist lebendig. Sie denkt mit. Sie schützt, heilt, verbindet. Stillen bedeutet, deinem Baby genau das zu geben, was es in diesem Moment braucht. Sie enthält neben Nährstoffen viele hunderte bis tausende bioaktive Moleküle, die gegen Infektionen und Entzündungen schützen und zur Reifung des Immunsystems, zur Organentwicklung und zu einem gesunden Mikrobiom beitragen. Sie enthält lebende Zellen und Bakterien. Das Stillen nach Bedarf sichert die Milchbildung und wird durch Angebot und Nachfrage geregelt, wenn Säuglinge nicht durch künstlichen Sauger, Tee oder Ablenkung hingehalten werden. Selbst an heißen Tagen ist das Zufüttern von Tee oder anderen Getränken nicht notwendig und sogar schädlich, da die Magen-Darm-Flora des Säuglings negativ beeinflusst wird.



Quelle: Deutscher Hebammenverband

 
 
 

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